
Alle wichtigen Funktionen für das Identity Management
Benutzerverwaltung
Identity Management beginnt bei der digitalen Identität und den Accounts der Anwender.
Mit dem FirstWare IDM-Portal wird die klassische Benutzerverwaltung von einer komplexen IT-Aufgabe zu einem schlanken, automatisierten Prozess.
User-Accounts werden schnell angelegt, editiert und deaktiviert, je nach Zugriffsrechten des jeweiligen Bearbeiters. Auch die Berechtigungsvergabe kann durch die automatische Zuordnung von Abteilungsgruppen delegiert werden.
Delegation
Routineaufgaben rund um das Identity Management kosten die IT viel Zeit und Ressourcen. Die Lösung ist einfach: Binden Sie Fachabteilungen direkt ein. Sie können standardisierte Aufgaben mit dem IDM-Portal schnell und sicher selbst erledigen.
IAM Delegation bedeutet eine effektive Arbeitsteilung zwischen IT-Admins und Fachabteilungen. Das FirstWare IDM-Portal realisiert dies auf einfache Weise:
- rollenbasierte Berechtigungen (RBAC)
- maßgeschneiderter Zugriff auf Identitätsdaten in Ihren Quellsystemen
- passgenau für verschiedene Anwendergruppen
Self Service
Der Self Service im IDM-Portal befähigt Ihre Mitarbeiter, die Verantwortung für ihre eigenen Profildaten zu übernehmen.
Anwender können im Self-Service-Bereich eigenständig:
- Informationen zu ihren persönlichen Daten anzeigen
- Daten, wie Adresse, Telefonnummern, Jobtitel aktualisieren
- ihr Profilfoto hochladen
- zusätzliche Details wie eine kurze Vita oder Expertise hinzufügen
- ihr eigenes Passwort ändern
Alle Änderungen sind in Hybrid-Umgebungen möglich und werden sofort in die angebundenen Directory Service gespeichert.
Telefonbuch
Nutzen Sie das IDM-Portal als leicht zugängliches Intranet-Telefonbuch. Die Daten stammen aus Ihrem Identitätsverzeichnis und sind immer auf dem aktuellsten Stand. Setzen Sie Excel-Listen und veralteten Ausdrucken auf Papier ein Ende.
Mit Hilfe smarter Suchfunktionen finden Mitarbeiter die richtigen Ansprechpartner in wenigen Klicks.
Die Implementierung ist einfach und in kürzester Zeit steht Ihnen ein digitales Telefonbuch zur Verfügung. Sie benötigen zudem keine zusätzliche Infrastruktur.
Abwesenheitsassistent
Manager oder bestimmte Anwender können die Abwesenheitsnotiz für einen plötzlich abwesenden Kollegen im IDM-Portal bearbeiten und aktivieren. Natürlich geschieht dies im Rahmen Ihrer Datenschutzrichtlinien und gemäß des IT-Security-Levels.
Dank der benutzerfreundlichen Oberflächen des IDM-Portals können die befugten Personen:
- interne sowie externe Kontakte informieren
- Dauer der Abwesenheit festlegen
- IT, Vorgesetzte oder den Kollegen selbst benachrichtigen
Gleichzeitig sorgt das IDM-Portal für ein nachvollziehbares Logging aller Aktionen.
Self Service Password Reset
Ein Passwort sofort zurückzusetzen, ohne Hilfe der
IT – ist dies möglich? Im IDM-Portal klicken Sie ganz einfach auf „Passwort zurücksetzen“. Gleich erhalten Sie eine E-Mail oder SMS.
Alternativ kann auch eine Sicherheitsstufe eingebaut werden: der Abteilungsleiter muss die Zurücksetzung des Passworts genehmigen. Dies geschieht über eine E-Mail, mit der die Genehmigung freigegeben oder abgelehnt wird.
Mit dem Password Reset Self Service:
- setzen Mitarbeiter ihre Passwörter selbst zurück
- entlasten Sie die IT-Abteilung
- binden Sie nach Wunsch Prüfinstanzen ein
Identity Management
So minimiert, wie Sie es wünschen.
So smart, wie Sie es brauchen.
- Extrem schnelle Benutzerverwaltung auf nur einer Seite
- Rollenbasierte Delegation für Anwendergruppen
- Schnelle Updates im Self Service
- Abwesenheitsnotizen für fehlende Kollegen
- Passwörter sicher zurücksetzen
- Übersichtliches Intranet-Telefonbuch mit gepflegten Daten

Vorteile für Ihr Identity Management
Durch den Einsatz unseres IDM-Portals erhalten Sie viele Mehrwerte
…für Ihre Belegschaft:
- reibungsloses, optimiertes Arbeiten
- Datenänderungen in Echtzeit
- alle wichtigen Zugriffe ohne Zeitverzögerung
- schnellere Bearbeitung von Anfragen auf Laufwerke/Dateien
- sofortiges Update wichtiger persönlicher Daten
- aktuelle Kontaktinformationen aller Kollegen
…für Ihre IT:
- spürbare Entlastung von Routineaufgaben
- eine Oberfläche für die Benutzerverwaltung aller Identitäten
- volle Kontrolle über alle Aktionen dank RBAC und Zugriffsrechten
- komplette Nachvollziehbarkeit durch detailliertes Logging
- keine zusätzlichen Datenbanken
- anpassbare IAM-Lösung an die vorhandene IT-Struktur
Bedeutung von Identity & Access Management
IAM setzt sich aus zwei Schwerpunkten zusammen:
Identity = Identität
Access = Zugriff
Definition von Identity & Access Management (IAM)
Identity und Access Management (kurz: IAM) vereint Technologien und Richtlinien, die sicherstellen, dass die richtigen Identitäten (Menschen, Bots, IoT-Geräte) zur richtigen Zeit aus dem richtigen Grund auf die richtigen Ressourcen zugreifen können.
Es umfasst den gesamten Lebenszyklus einer Identität – von der automatisierten Erstellung über die kontinuierliche Risikoüberwachung bis hin zur Entziehung von Zugriffsberechtigungen.
Dabei endet IAM heute nicht mehr innerhalb einer Organisation: Es steuert den sicheren Zugriff für das gesamte Netzwerk aus externen Partnern, Kunden und Freelancern ebenso präzise wie für die interne Belegschaft.
Identity Management
Wie schon der Name sagt, dreht sich hier alles um die Identität, also das „Wer“ oder „Was“ in einem Unternehmen. Eine Identität ist heute weit mehr als nur ein Mitarbeiter mit einem Schreibtisch; sie ist das digitale Abbild jedes Akteurs, egal ob Mensch, externer Partner oder autonomer Software-Bot.
Identity Management sorgt dafür, dass diese Identitäten über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg korrekt erfasst und verwaltet werden: vom „Eintritt“ ins System über Rollenwechsel bis hin zum Austritt.
Anstatt Identitäten nur in starren lokalen Konten zu denken, bündelt modernes Identitätsmanagement alle digitalen Spuren eines Nutzers zu einem zentralen, sicheren Profil.
Das Ziel: Jede Identität ist jederzeit eindeutig identifizierbar, verifiziert und bereit für den sicheren Zugriff.
Den Lebenszyklus beherrschen (Identity Lifecycle)
Jede Identität durchläuft einen Lebenszyklus, vom ersten Tag (Joiner), über Rollenwechsel oder Beförderungen (Mover), bis hin zum Austritt aus dem Unternehmen (Leaver).
Modernes Identity Management sorgt dafür, dass dieser Prozess automatisiert und präzise abläuft. Das Ziel ist zweifach: Einerseits sollen Mitarbeiter (und externe Partner) vom ersten Moment an arbeitsfähig sein, ohne auf die IT warten zu müssen.
Andererseits stell der Lebenszyklus sicher, dass Berechtigungen nicht „gesammelt“ werden, sondern sich dynamisch an die aktuelle Rolle anpassen. Das konsequente und sofortige Deaktivieren von Zugängen beim Austritt ist dabei die wichtigste Schutzmaßnahme gegen unbefugte Zugriffe von außen.
Access Management
Als zweite wichtige Komponente des IAM-Prozesses zählt das Access Management, auch Berechtigungsmanagement genannt. Während sich das Identity Management um das „Wer“ kümmert, regelt das Access Management das „Was darfst du?“.
Es ist das präzise Regelwerk, das jeder Identität genau die Zugriffsrechte zuweist, die sie für ihre aktuelle Aufgabe benötigt – und keinen Millimeter mehr.
Ein modernes Berechtigungsmanagement ist dabei nicht statisch: Es bewertet Zugriffe in Echtzeit. Ändert sich die Rolle oder der Standort einer Identität, werden die Rechte sofort und automatisch angepasst. Das Ziel ist eine kompromisslose Datensicherheit, die sicherstellt, dass beim Ausscheiden oder bei einem Projektende alle digitalen Schlüssel sofort entzogen werden.
Ressourcen präzise steuern
Access Management wird demzufolge auch als ressourcenseitige Zuordnung von Berechtigungen gesehen.
Ein klassisches Beispiel: Ein Cloud-Speicher oder ein Netzlaufwerk verfügt über verschiedene Berechtigungsgruppen (z. B. „Nur Lesen“ oder „Lesen/Schreiben“). Möchte ein Nutzer auf diese Daten zugreifen, stellt das Access Management sicher, dass er der richtigen Gruppe zugewiesen ist und die Sicherheitsvorgaben erfüllt.
Das wichtigste Ziel des Access Managements ist die sichere und regelkonforme Bereitstellung von Ressourcen. So wird gewährleistet, dass wertvolle Unternehmensdaten jederzeit geschützt sind, während das Team effizient zusammenarbeiten kann.
Was ist wichtiger, Identity Management oder Access Management?
Über diese Frage lässt sich philosophieren, doch die Praxis zeigt:
Beide Komponenten gehen Hand in Hand und machen nur zusammen wirklich Sinn.
Identity Management liefert die Basis (die digitale Identität), während Access Management darauf aufbauend die Türen öffnet und schließt.
Ohne saubere Identitäten gibt es keine Kontrolle, und ohne Kontrolle bringt die beste Identität nichts. Es ist ein Zusammenspiel, das nur in Kombination die gewünschten Erfolge erzielt.
Sowohl die korrekte Authentifizierung, als auch die passende Autorisierung aller Identitäten sind für Unternehmen lebensnotwendig. Sie übernehmen eine wichtige Funktion im Rahmen der Datensicherheit und Compliance.
Um es ganz einfach auszudrücken:
- Identity Management bildet das Fundament. Es verwaltet die Identitäten und stellt sicher, dass die Daten dahinter stimmen.
- Access Management regelt die Prüfung und den Zugriff. Hier geht es um Authentifizierung und Autorisierung.
Die Authentifizierung prüft: „Ist das wirklich die Person, für die sie sich ausgibt?“ (z. B. durch Passwort oder Gesichtsscan). Die Autorisierung entscheidet: „Was darf diese Person jetzt konkret tun?“ (z. B. Lesen, Schreiben oder Löschen).
Was bedeutet Anwenderorientierung für IAM?
Es gibt zwei Wege, IAM im Unternehmen zu leben:
- Der technisch fokussierte, systemseitige Ansatz: Hier steht die IT-Administration im Fokus. Es wird geschaut, was technisch möglich ist, und der Anwender muss sich dem Prozess anpassen.
- Der „Anwender-zuerst“-Ansatz (auch user-driven oder user-centric IAM): Hier ist IAM ein Service für die Menschen. Der Prozess richtet sich nach dem Arbeitsalltag.
Unserer Auffassung nach muss IAM die Perspektive wechseln: Benötigt der Anwender eine Ressource, muss die Technik im Hintergrund „lautlos“ die Arbeit erledigen.
Anstatt dass Admins manuell eingreifen, triggert der Bedarf des Nutzers automatisch die richtigen Hebel: Über Attribute (ABAC) oder Rollen (RBAC) werden im Hintergrund PowerShell-Skripte, LDAP-Filter oder Cloud-Schnittstellen aktiv, um den Zugriff sofort bereitzustellen.
Der User steht dabei immer im Mittelpunkt.
Wir verfolgen den „Anwender-zuerst“-Ansatz, denn nur wenn
Anwender einen Mehrwert wahrnehmen, ist
Identity & Access Management wirklich erfolgreich.
Ab wann spricht man von echtem IAM?
Reaktives Ad-hoc-Management: Wenn die IT nur noch hinterherläuft
Nutzt jedes Unternehmen mit Mitarbeitern automatisch Identity und Access Management?
Sobald ein Unternehmen mehrere Mitarbeiter hat, lässt sich eine Verwaltung dieser Mitarbeiter nicht umgehen. In welcher Weise dies geschieht, mag erst einmal dahingestellt sein.
Kleinere Firmen finden praktische Lösungen, die in ihr Budget passen. Jedoch wird die Verwaltung komplexer, je größer die Mitarbeiterzahl anwächst. Ab einem bestimmten Punkt sind Personaldatenbanken, wie SAP HCM und Verzeichnisdienste, wie Active Directory/Entra ID unumgänglich.
Eine adhoc Zuordnung irgendwelcher direkter Berechtigungen oder spontane manuelle Änderungen von Eintragungen in verschiedenen Systemen und Datenbanken ist jedoch kein Identity und Access Management.
Denn hier und da Nutzerdaten manuell anzupassen, häufig zeitverzögert und in separaten Datenbanken, birgt Gefahrenquellen.

Fehler sind unvermeidbar, und menschlich. Es werden bspw.:
- Berechtigungen falsch vergeben
- Gruppenmitgliedschaften übersehen, die gelöscht werden müssten
- Daten unvollständig oder fehlerhaft eingetragen
- wichtige Änderungen vergessen
Das kostet nicht nur Zeit und Nacharbeiten, sondern schafft auch Systeme mit unterschiedlichen, teils fehlenden und teils redundanten Daten.
Der Identity-Management-Ansatz – Eine Änderung, alles aktuell und sicher
Der Identity und Access Management Ansatz ist ein komplett anderer. Hierbei geht es darum,
- die Benutzer- und Berechtigungsverwaltung so weit zu optimieren,
- dass alle Systeme bestmöglich miteinander verbunden sind,
- redundante Datenbanken wegfallen,
- Identitätsdaten und Berechtigungen idealerweise nur einmal eingetragen werden müssen und
- alle Daten auf dem aktuellen Stand sind.
Es geht also nicht nur um das bloße Anlegen und Löschen von User Accounts, sondern um ein durchdachtes Konzept. Identity und Access Management beinhaltet viele Funktionen und Hilfsmittel, die im Unternehmensalltag wahre Wunder bewirken (= nachweislich Zeit und Kosten sparen).
Drei starke Gründe für Identity & Access Management
Es gibt viele gute Gründe, eine IAM-Lösung einzuführen. Wir haben drei gute Argumente ausgewählt, die Sie überzeugen sollten.
1. Grund: Erhöhte Datensicherheit
Die Realität
Im Laufe ihres Arbeitslebens haben Mitarbeiter Zugang zu einer Vielzahl an Informationen und Tools: u.a. Dateien, Anwendungen, Cloud-Dienste, Netzwerke, Datenbanken, virtuelle Plattformen, nicht zuletzt Mobiltelefone, Computer, Drucker und weitere Geräte. Sie können Daten einsehen, bearbeiten, kopieren, ausdrucken und weitersenden.
Je mehr Mitarbeiter in einem Unternehmen tätig sind, desto komplexer wird die Verwaltung der Benutzerkonten und der damit verknüpften Berechtigungen. Dies führt unweigerlich zu einem höheren Risiko von fehlerhaftem Verhalten bis hin zu Angriffen auf das Unternehmensnetzwerk. Leider gilt auch hier: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Die Mitarbeiter haben schnellen Zugriff auf die Ressourcen, die sie für
ihre Aufgaben benötigen. Eine Vielzahl von lokalen sowie mobilen Anwendungen, als auch SaaS-Tools können eingebunden werden,
ohne die IT-Sicherheit zu gefährden.
Die Lösung
Das Identity und Access Management übernimmt eine wichtige Funktion, die Zugriffsrechte unter Kontrolle zu behalten und damit die Datensicherheit eines Unternehmens zu steigern. Mithilfe von Sicherheitsmaßnahmen wie SSO, MFA oder RBAC können Unternehmen die Sicherheit erhöhen und die Barrieren abbauen, die die Beschäftigten daran hindern, produktiv zu sein.
Durch ein geordnetes Berechtigungsmanagement kann jeder Mitarbeiter nur das sehen, was in seinem Zuständigkeitsbereich liegt. Änderungen persönlicher Daten werden sofort automatisch mit anderen Systemen synchronisiert. Freigaben sensibler Daten können durch Genehmigungs-Workflows mehrfach geschützt werden. Viele Aktionen lassen sich durch ein detailliertes Logging nachvollziehen.
Die Möglichkeiten der Absicherungen durch IAM sind vielfältig und sehr effektiv.
2. Grund: Vereinfachte Benutzerverwaltung
Die Realität
Viele Unternehmen tendieren dazu, ihre Benutzer in verschiedenen Systemen zu pflegen. Meistens kommt eine Personaldatenbank zum Einsatz, als auch das Active Directory und Entra ID (bei einem Großteil der Unternehmen, die mit Microsoft arbeiten) und andere Systeme. Die Benutzerverwaltung in verschiedenen Systemen ist generell sehr zeitaufwendig.
Abstimmungen zwischen der Personalabteilung und der IT laufen oft asynchron. In vielen Fällen sammelt HR die Änderungen der Benutzerdaten und gibt sie dann gebündelt an die IT weiter zum Update in deren Systemen.
Die IT Abteilung betreibt ein Ticketsystem, in welchem täglich hunderte kleinste Routineaufgaben auflaufen. Mitarbeiter spüren die fehlende Abstimmung zwischen HR und IT, als auch die Überlastung der Administratoren aus erster Hand:
- indem ihre Daten nicht sofort aktualisiert werden,
- sie nicht sofort die Zugriffsberechtigungen haben, die sie zum Arbeiten brauchen und
- kleinste Änderungen von der IT genehmigt werden müssen.
Sicherlich gewöhnen sie sich mit der Zeit daran, dass alles lange dauert und sind so einfach weniger produktiv.
Dank IAM ist die Benutzerverwaltung einfacher und für alle besser organisiert. Die Berechtigungsvergabe erfolgt schneller und ist leichter verständlich. Gleichzeitig sinkt der Administrationsaufwand für die
IT, HR Abteilung und Vorgesetzte.
Die Lösung
Das Identity und Access Management übernimmt auch hier die wichtige Aufgabe, die Benutzerverwaltung zu vereinfachen und zu verbessern.
Dies beginnt schon bei der Benutzeranlage: IT-fremde Mitarbeiter (z.B. HR Manager) können Benutzer ohne tiefere IT-Kenntnisse fehlerfrei im AD oder in einem anderen System anlegen. Im besten Fall tun sie dies nur einmal und lösen eine automatische Synchronisierung zwischen den verschiedenen Datenbanken aus.
IAM ermöglicht es auch, dass Abteilungsgruppen automatisch zugeordnet werden können. Wählt ein Manager die passende Abteilung für einen Nutzer aus, erhält dieser direkt die Mitgliedschaften der entsprechenden Berechtigungsgruppen. Durch Vorlagen kann die manuelle Eingabe von Identitätsdaten gesteuert werden. Statt fehlerhafter Eingaben erhalten Sie künftig höhere Datenkonsistenz und Datenqualität.
3. Grund: Langfristige Kostensenkung
Die Realität
Es gibt viel zu tun, besonders in der IT. Die Themen sind vielfältig und vielschichtig, von der allgemeinen Digitalisierung bis hin zur Einführung von Cloud-Systemen, Cybersecurity und Responsible AI. Doch hat die IT Zeit, sich mit diesen dringenden Topics zu beschäftigen? In der Regel ist die IT mit den alltäglichen Betriebsthemen so beschäftigt, dass keine Kapazitäten für die wirklich wichtigen Projekte übrig bleiben.
Allein die Zahl der eingehenden Anrufe beim IT Help Desk mit Routineaufgaben, wie „Passwort zurücksetzen“ oder „Änderung einer Telefonnummer bei Benutzer XY“, kosten viel Zeit.
Auch die Pflege mehrerer Datenbanken mit redundanten Daten ist ein aufwendiger Prozess, der viele Mitarbeiter beschäftigt, die anderweitig vielleicht nützlichere Aufgaben erledigen könnten.
IAM-Lösungen können viele Aufgaben im Zusammenhang mit dem Identitäts- und Zugriffsmanagement automatisieren und standardisieren.
Die Lösung
Mit der Implementierung eines Identity und Access Management Systems werden Kosten durch die Reduzierung zeitraubender, kostenintensiver Aufgaben langfristig gesenkt.
Ein IAM-System erlaubt es den Mitarbeitern, bei Bedarf einen autorisierten Zugriff auf verschiedene Ressourcen anzufordern und zu erhalten, ohne die IT-Abteilung zu einem Engpass für die Produktivität der Mitarbeiter zu machen.
Infolgedessen verbringen IT-Administratoren ihre Zeit mit Aufgaben, die einen größeren Mehrwert für das Unternehmen darstellen. Darüber hinaus sind viele IAM-Dienste inzwischen cloud-basiert, so dass die Notwendigkeit, eine IAM-Infrastruktur vor Ort zu erwerben, zu implementieren und zu warten, erheblich reduziert oder sogar eliminiert werden kann.
Wer braucht Identity & Access Management?
IAM in großen Unternehmen
Die Einführung eines Identity und Access Managements ist branchenunabhängig. Es kann jedoch gesagt werden, dass die Implementierung einer IAM-Lösung mit steigender Mitarbeiterzahl immer dringlicher wird..
Bei einer Mitarbeitergröße von 250 aufwärts, spricht man in Fachkreisen von einem „großen Unternehmen“. Natürlich sollte man auch hier noch einmal differenzieren zwischen den „Großen“ mit hunderten Mitarbeitern und den „ganz Großen“, die zehntausende Mitarbeiter haben. Anforderungen und Umsetzungsmöglichkeiten können sich maßgeblich unterscheiden.
IAM gewährleistet großen Unternehmen den sicheren Umgang mit Benutzerkonten, Rollen und Zugriffsberechtigungen eines jeden einzelnen Mitarbeiters. Dabei geht es nicht um eine einmalige Aktion, sondern um die kontinuierliche Pflege, Aktualisierung und Überwachung über den gesamten User Lifecycle hinweg.
Große Unternehmen profitieren eindeutig von Identity und Access Management, denn nur so lassen sich regulatorische Anforderungen umsetzen:
- gesetzliche Regeln, wie die DSGVO
- regulatorische Vorgaben – branchenspezifisch oder selbst auferlegt (wie ISO 27001)
- Unternehmensrichtlinien, wie Namenskonventionen und positionsbezogene Berechtigungen
IAM in Stadtverwaltungen
In Stadtverwaltungen besteht oft die Notwendigkeit einer verbesserten Administration und Pflege der Benutzerdaten. Nicht selten wurden über Jahre hinweg Verwaltungen zusammengelegt, die alten Systeme jedoch beibehalten und zeitaufwendig parallel gepflegt. Eine Vereinheitlichung der Benutzerverwaltung ist daher sinnvoll, um:
- den doppelten Arbeitsaufwand zu beenden,
- die Datenqualität zu verbessern und
- einen Teil der Routineaufgaben an Fachkräfte in anderen Abteilungen zu delegieren.
Oft sind die Ressourcen in der IT knapp bemessen und die vielen Aufgaben auf wenigen Schultern verteilt.
Mit einer passenden IAM-Lösung, wie dem FirstWare IDM-Portal, modernisieren Stadtverwaltungen ihre Benutzerverwaltung um 180 Grad. Sie machen Schluss mit Excel-Namenslisten, die zwischen Abteilungen hin und her gesendet werden.
Stattdessen erhalten sie ein Tool, das es Fachkräften außerhalb der IT ermöglicht, eigene Daten (im Self Service Modus) sowie Benutzerdaten der Kollegen zu pflegen. Diese sogenannte Delegation von Routineaufgaben (auch: delegiertes AD/Entra ID Management) trägt dazu bei, dass sich die Datenqualität deutlich verbessert.
Letztendlich erreichen Stadtverwaltungen durch IAM vollständige und akkurate Mitarbeiterdaten, beschleunigte Arbeitsprozesse und eine spürbare Entlastung des IT-Personals.
IAM in Kliniken
Auch im Gesundheitswesen ist eine Modernisierung der Benutzer- und Berechtigungsverwaltung dringend nötig. Durch das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) hat sich der Druck auf Kliniken verstärkt, die Digitalisierung voranzutreiben.
Oft läuft dort die Benutzerverwaltung als eines von vielen Betriebsthemen einfach mit und wird eher stiefmütterlich behandelt. Dies ist nicht zuletzt dem Fakt geschuldet, dass die Krankenhaus-IT mit der internen Administration so viel zu tun hat, dass sie sich kaum mit Verbesserungen laufender Prozesse beschäftigen kann (geschweige denn mit dem großen Thema „Zukunft“). Es gibt schlichtweg zu wenige qualifizierte Mitarbeiter, um die vielen Aufgaben zu schultern.
Hier bietet Identity und Access Management ein enormes Potential, um die Krankenhaus-IT mit einem automatisierten Benutzer- und Berechtigungsmanagement zu entlasten.
Lesen Sie dazu unseren Artikel zum Thema Identity Management im Krankenhaus sowie den Beitrag “Automatisiertes Berechtigungsmanagement im Krankenhaus” in der Fachpresse “Das Krankenhaus”.
Was gibt es für IAM-Lösungen
Klassische IAM-Systeme
Im Laufe der letzten 20 bis 30 Jahre haben sich viele Anbieter von IAM-Systemen auf dem weltweiten Markt etabliert. Man könnte fast meinen, die Anzahl habe sich exponentiell vervielfacht.
Viele Unternehmen bieten sehr umfangreiche Lösungen an, die versprechen, alles zu können und alles zu verbinden.
Diese, teils sehr umfangreichen IAM-Systeme haben jedoch mindestens einen Nachteil: sie sind komplex, benötigen eine lange Zeit zur Implementierung, erfordern eine fortlaufende technische Unterstützung des Anbieters und sind dementsprechend kostspielig.
Hier ist guter Rat teuer, welcher Weg und welche Lösung die beste Wahl ist.
Im Vergleich: Identity Management mit dem FirstWare IDM-Portal
Passgenauigkeit:
- Unser IDM-Portal ist komplett anpassbar und wird auf die Anforderungen eines Unternehmens zugeschnitten.
- Für ein vollständiges IAM-Paket stehen umfangreiche Funktionen zur Verfügung.
- Viele Systeme können angebunden werden, wie HR Systeme, Datenbanken, Verzeichnisdienste On-Premises und in der Cloud (AD/Entra ID).
Leichtigkeit:
- Es ist keine zusätzliche Datenbank nötig. Das IDM-Portal verwendet Ihre bestehenden Identitätsdaten für Identity Management.
- Das IDM-Portal greift direkt auf Verzeichnisdienste zu und arbeitet deshalb sehr schnell. Es wird als Frontend und Schnittstelle zu Active Directory und Entra ID genutzt.
- Dazu nutzt das IDM-Portal keine proprietären Technologien, sondern setzt auf Microsoft-Technologien: Active Directory, Entra, Microsoft 365/Office 365, PowerShell und Exchange.
Anwenderfreundlichkeit:
- Das IDM-Portal fokussiert sich auf Benutzerfreundlichkeit und eine einfache Handhabung.
- Es kann von Mitarbeitern aus anderen Fachabteilungen ohne Schulungen genutzt werden.
- Intuitive Benutzeroberflächen, die sich dem Corporate Design anpassen lassen, führen zu einer schnellen Akzeptanz unter den Anwendern.
























