Benutzerverwaltung im Multi-Domain-Forest mit FirstWare IDM-Portal

18.09.2018

Nicht IT-Mitarbeiter können auch im Multi-Domain-Forest Benutzer verwalten und anlegen. Mit dem IDM-Portal wählen z.B. Mitarbeiter der Personalabteilung eine Gesellschaft aus. Die richtige Domain und OU wird im Hintergrund gesetzt.

Kundenprojekt Telefonbuch mit Self Service in NRW

Die Anforderungen eines Unternehmens der Internet- und Informationstechnologie-Branche im Raum Nordrhein-Westfalen waren auf den ersten Blick transparent und leicht ausführbar. Das Unternehmen wollte das FirstWare IDM-Portal primär als internes Telefonbuch mit Self Service nutzen. Mitarbeiter der Personalabteilung sollten in der Lage sein, Nutzer anzulegen und zu sperren. Die Anwender sollten innerhalb der Self Service Rolle ihre Passwörter selber setzen. Auch Telefonnummern und Profilfotos sollten die Mitarbeiter selbst aktualisieren.

Nutzeranlage im Multi-Domain-Forest

Bei genauer Betrachtung der Anforderungen wurden schnell Besonderheiten ersichtlich. Die Muttergesellschaft befand sich in Österreich, das Auftrag erteilende Unternehmen in Deutschland. Es war Teil eines Forests mit mehreren Domänen. Für jede Domäne gab es eine eigene Admin-Gruppe.

Benutzerverwaltung im Multi-Domain-Forest durch Nicht-IT-Mitarbeiter

Ziel war es, an die Personalabteilung die Anlage neuer AD Benutzer zu übergeben. HR-Mitarbeiter sollten bei der Nutzeranlage die jeweilige Gesellschaft auswählen und die Nutzer entsprechend anlegen können. Dies natürlich ohne darüber nachzudenken, dass der Nutzer automatisiert in der passenden Domäne und OU landet.

Multi-Domain-Forest-Benutzer-anlegen-Personalabteilung

Automatisierung im Hintergrund

Für die Anlage und Bearbeitung von Benutzern im Active Directory sind normalerweise technische Kenntnisse des ADs erforderlich. Diese sind außerhalb der IT selten vorhanden. Aus diesem Grund wurden verschiedene technische Attribute automatisch generiert:

Mit Hilfe von PowerShell Skripten wurde die Erstellung der Attribute

  • ‚samAccountName‘ (Login-Name)
  • ‚displayName‘ (Anzeigename) und
  • ‚cn‘ (Allgemeiner Name) speziell für den Kunden programmiert.

Der ‚UPN‘ (User Principal Name), der als Login-Name im E-Mail-Format erscheint, sollte auslesen, in welcher Domäne der Nutzer angelegt wird.

Strukturierte Vorgehensweise zur schnellen Umsetzung

Die Consultants der FirstAttribute erarbeiteten in einem gemeinsamen Workshop mit dem Kunden den Anforderungskatalog für das Projekt.

Im Vorfeld definiert wurden u.a.

  • die Administrationsrollen
  • die Identitätseigenschaften
  • die Identitätsprozesse und
  • Oberflächen für die Konfiguration des IDM-Portals.

Diese Grundlage ermöglichte eine schnelle Konfiguration und Implementierung des Portals.

Das Projekt wurde in wenigen Tagen erfolgreich umgesetzt. Infolgedessen konnte der Kunde aus NRW das IDM-Portal sofort produktiv nutzen.

Über FirstWare IDM-Portal

FirstWare IDM-Portal ist eine Identity & Access Management Software der FirstAttribute AG.

Das FirstWare IDM-Portal ist eine anwenderfreundliche Software zur Benutzer- und Berechtigungsverwaltung. Die Anwender nutzen einfache Bedienoberflächen und haben einen schnellen Zugriff auf Kontaktdaten. Technische Details und raffinierte Verknüpfungen laufen versteckt im Hintergrund ab.

Die Software ist seit ihrer Markteinführung im Jahre 2015 erfolgreich bei vielen Unternehmen im Einsatz. Jedes Kundenprojekt hat seinen eigenen Charakter und deckt spannungsreiche Themen auf. Von standardisierten Features bis hin zur Individuallösung – viele Projekte lassen sich in Kürze und budgetfreundlich umsetzen.

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Hinter diesem Blog stehen wir, das Team bei FirstAttribute, die IAM und IGA jeden Tag von vorne bis hinten durchdenken.

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